Super/Super

The Neon Plastix: 20.04.07 - Frankfurt/Main

Im Rahmen der “We Are Electrified” Party von DJ Biffy konnten wir uns ber The Neon Plastix freuen. Nach einer mehr als ausfhrlichen Wegbeschreibung von Alex, ging es los ins o25.

Super durchgekommen, zehn Minuten zu frh am Ziel und schon wurden wir nicht rein gelassen. Viel zu frh! Ihr seid viel zu frh! Na gut, dann sind wir eben noch schnell Pizza essen gegangen. Und eine knappe Dreiviertelstunde spter hat dann auch alles geklappt. Untermalt von “Golden Skans” betrat ich also zum ersten Mal das o25. Die perfekte New Rave Location. Eine lange Rhre mit dem Charme eines Bahntunnels, an dessen Ende die um gut einen Meter erhhte Bhne lag. Es war schon alles fr das Konzert aufgebaut, aber noch lief eine Videoinstallation auf einer Groleinwand.

Da noch nicht getanzt wurde, gab es also erstmal Zeit sich mit der Band bekannt zu machen. In meinem Fall habe ich mich etwas ausfhrlicher mit Kate unterhalten. Vom bsen Label, ber digitale Penetration bis zum Super/Super Magazine. Nach dem ganzen Hipster Geschwtz wurde es dann langsam Zeit zu tanzen…

Gegen 1:30 Uhr kamen dann Neon Plastix auf die Bhne. Bestehend aus Snger Patrick Goss, der auch erstmal am Keyboard seinen Platz fand, genau wie Robsynth 98. Kate Prior am Bass, die aber im Verlauf der Show des fteren mit Patrick die Instrumente tauschte und Schlagzeuger Danny Hardacre.
Obwohl die Band kaum Material hat, viel der Gig mit gut 45 Minuten schn lang aus. Patrick Goss lockerte das Konzert mit diversen Ausflgen ins Publikum auf und verteilte sogar Sigkeiten…

Nach der spitzen Show haben die DJs gleich weiter druck gemacht. Aber erst einmal war frische Luft angesagt. Vor dem Club haben wir Patrick wieder getroffen. Genau richtig, um sich den perfekten Ratschlag fr eine erfolgreiche Zukunft abzuholen: More Cowbell! Dem folgte gleich das ab jetzt obligatorische “Do you know Will Ferrell?”… (Ha! Am nchsten Tag war dann sogar das dazugehrige T-Shirt fr Matthias da. Und es passte nicht, also ist es mittlerweile meins!) Und dann wurde es immer besser. Patrick war nmlich auf der Afterparty nach dem Nottingham Gig der NEW RAVE TOUR! Folgendes hat sich da zugetragen:

After our playing our Nottingham show with Klaxons, Datarock and Simian Mobile Disco we headed to Radford for an afterparty in someones living room. Steph & James Klaxon came to help out with backing vocals, Steph even singing lead on Disco Blood. James Ford battered the synth keyboard half and half with Tom from Haunted House. Then much to our surprise Luke from The Rapture appeared and started banging the cowbell. We even played a rendition of House of Jealous lovers with Luke on the mic and later Matt Rapture picked up the bass to keep the crowd going. We woke the next day wondering if any of it had actually happened. Unfortunately the video of the party was destroyed so these photos and memories are all we have.
(via)

Bleibt nur immer und immer wieder zu sagen: Da ich nicht da war, ist es DER Skandal des Jahres 2007. Wieso war ich nicht da? Immerhin war sonst jeder da…

Abschlieend haben wir dann noch fast die ganze Nacht durchgetanzt, um dann zumindest gegen 5:30 Uhr Teilweise noch auf Andreas Geburtstagsparty einzutrudeln.
Vielen Dank fr die Super/Super Bilder Franzi!

Wer war da wohl mehr im Arsch..?

So, what’s it all about then…

http://www.theneonplastix.com/
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Let my shoes lead me forward

Good Shoes: Think Before You Speak

Kürzlich hat Brille Records die Debüt LP der Good Shoes veröffentlicht. Na so was, Brit-Pop auf dem eher künstlerisch-experimentell angehauchten Label? Ganz recht, die Jungs aus dem Londoner Vorort Morden schreiben nette Indie Songs mit Texten die es in sich haben.

Mit ihren Liedern sprechen sie nicht nur die Kids, sondern auch die Mittzwanziger an. Inhaltlich ist das Negative am britischen Vorortleben sehr präsent, aber immer noch für den Außenstehenden allgemein genug. Sonst gibt’s die übliche Dosis an Sex, Drogen und Zukunftsangst. Und um dem ganzen etwas den depressiven Charakter zu nehmen, ist die Sicht der Dinge meist auch sehr ironisch. Also großes Songwriting in popige Melodien verpackt.

Fünf der vierzehn Songs wurden teilweise schon im letzten Jahr ausgekoppelt, haben sich hier zu lande aber kaum durchgesetzt. Obwohl sich ‘All In My Head’ auch als Musikvideo zum Besten aus 2006 zählen lassen kann. Bleibt abzuwarten ob der NME Hype noch ankommt…

I write it all down but nobody reads…

http://www.goodshoes.co.uk/
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(k)eine elektronische Verbindung

TDK Cross Central Night: 29.03.07 - Mannheim

Auf dem Papier, bzw. den Webseiten der Time Warp, der Alten Feuerwache und TDK Cross Central sah das ganze sogar bis heute noch so aus:

Bands: New Young Pony Club, Mouse on Mars, Fujiya Miyagi, Shitdisco
DJs: Hot Chip (Dj Set), The Gucci Soundsystem, Pip Williams

Am Ende war es dann aber so:

Bands: Goose, Mouse on Mars, Fujiya Miyagi
DJs: Hot Chip (Dj Set), The Gucci Soundsystem, Pip Williams

Da ich die zwei ausgefallenen Bands ja erst vor einigen Wochen genossen hatte, kein Problem für mich. Was man sonst nicht behaupten konnte. Die Feuerwache war erschreckend leer. An der Abendkasse tat sich so gut wie gar nichts. Einige der im Vorverkauf erstanden Tickets wurden auch post wendend wieder an der Kasse abgegeben. Die Stimmung in den ersten Stunden war wenig euphorisch.
Den Verlust des Hauptacts habe ich eher locker genommen, aber nicht die Art und Weise. Nämlich mit einem kleine A3 Zettel neben der Feuerwachentür. “Leider mussten NYPC und Shitdisco kurzfristig absagen, Ersatz ist Goose”. Beim NYPC war uns bereits seit über einem Monat bekannt, das sie zu diesem Termin in Australien auf Tour sind. Shitdisco hatte dann zwei Tage vorher abgesagt, also etwas kurzfristiger. Aber wieso war es nicht machbar diese doch recht entscheidenden Infos auf den diversen Webpräsenzen bekannt zu geben? So was Dilettantisches habe ich schon seit Jahren nicht mehr erlebt. Wie bei einer Dorfdisko. Schwach, da sogar Publikum aus dem Ausland gekommen war…

Der Abend startete für mich dann sehr lukrativ, da ich einiger meiner Knicklichter verkaufen konnte. So werde ich noch zu einem gemachten Mann.

Jetzt aber ein paar Sätze zu den Bands und DJs. Fujiya Miyagi, auch bekannt als Mushi Mushi, waren sehr loungig und gemütlich. Mouse on Mars haben ein Wahnsinns Auftritt hingelegt, so gut habe ich die Jungs noch nie erlebt. Goose waren auch sehr nett anzugucken. Außerdem haben sie recht unaufgeregt hingenommen, dass ich sie ständig mit meinen Knicklichtern beworfen habe. New Rave! Pip Williams hatte die undankbare Aufgabe zwischen den Bands aufzulegen, klar das da nix ging. Im späteren Gespräch mit ihm war er tatsächlich verwundert. Also hab ich ihm mal erklärt wie das in Deutschland so abläuft und ihm etwas Mut und Lob zugesprochen. Das Hot Chip Dj Set von meinem Lieblings Bandmitglied Joe Goddard war dann eher langweilig. Nicht schlecht, aber zu lahm um mich bei Laune zu halten. Das Set vom Gucci Soundsystem habe ich mir dann nicht mehr angehört, da es schon auf 3:00 Uhr ging und ich einfach zu fertig war.

Ach ja, und fotografieren war streng Verboten. Super. Hoffen wir mal, das auch mal aus Fehlern gelernt wird. Und auf ein Neues im nächsten Jahr…

Am Ende war es so ein Abend an dem viel, aber auch gleichzeitig nix passiert ist.

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LCD System Sound

LCD Soundsystem: 19.03.07 - Köln

Yeah! Yeah! Yeah! Endlich LCD live erleben. Natürlich wurde das Konzert vom Prime Club in das Bürgerhaus Stollwerck verlegt. OK, im Prime Club ist es schon sehr klein, also besonders scheiße. Ich will doch mit auf der Bühne stehen.

Aber überhaupt erstmal nach Köln zu kommen war unsicher, da wie immer niemand mitfahren wollte. Schwach! Aber egal, die Scenesters lassen sich nicht stoppen!
Die Fahrt war dann auch von schönem Wetter begleitet sehr angenehm und zügig. Auch Baustellen konnten uns nicht vom Stollwerck fern halten und dann gab’s noch einen VIP Parkplatz in den Büschen…

Das Stollwerck war dann zum Gluck auch nicht so groß wie ich zuerst befürchtet hatte. Außerdem hat ein Wachmann peinlich darauf geachtet, das Niemand im Saal raucht. Sehr lässig.

Los ging es mit einem im Vorfeld nicht angekündigtem Support. Planningtorock, die in Berlin lebende Janine Rostron ist eine Kunstmischung aus Goldfrapp und Roísín Murphy. Singt und spielt alle Instrumente selbst, kann aber auch Masken basteln. Die Show war sehr gut, aber so unvorbereitet war ich stellenweise nur überfordert. Zu arty…

Nach kurzem Umbau ging es dann auch bald mit LCD weiter. Geschickt hatte ich mich schon ganz vorne vor die Keyboards gestellt, wo mir dann Nancy Whang gegenüberstand. James Murphy daneben schick in einem sau limitierten E.R.O.L. Alkan Shirt und mit einem super coolen Elvis Micro. Al Doyle von Hot Chip hat Phil Mossman an der Gitarre abgelöst. “Do-It” Doyle! Phil Skarich am Bass und Schlagzeuger Pat Mahoney in dermaßen abgefuckten Shorts, die zu allem Übel auch immer schweißiger wurden…

“Us V Them” war der erste Track eines Sets das bis auf “Disco Infiltrator” und “Yr City’s A Sucker” nichts vermissen ließ. Dann wäre sicher auch die zwei Stunden Marke geknackt worden. Ich hätte das noch locker geschafft, aber die Band hat schon einen sehr verausgabten Eindruck gemacht.
Besonders habe ich mich über “Get Innocuous”, eines meiner Lieblingslieder von der neuen LP, gefreut. Zum Abschluss wurde es mit “New York I Love You” noch etwas besinnlich. Auch gut so, da mir mein Ohrenschutz kurz vor Ende in weitem Bogen raus gefallen war.

Für den Heimweg haben wir dann noch Michael eingesammelt, der mir von der leider Verpassten GoGo Crazy Geburtstagsparty erzählen konnte…

It’s time to get away…

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Club Foot

Kasabian: 27.02.07 - Strasbourg

Wieder haben wir La Laiterie den Vorzug vor einer Frankfurter Location gegeben und auch gleich von der leeren Autobahn profitiert.

Pünktlich in Strasbourg angekommen war die Schlange vor dem Club noch sehr kurz, aber das schlechte Wetter trieb uns sofort in das anliegende Cafe. Lecker Cola getrunken und ein Fußballspiel der türkischen Liga auf Leinwand gesehen.
Eine gute halbe Stunde später haben wir uns dann auch mal angestellt und wurden dann auch recht schnell von Securities vor dem Eingang befummelt. Und schon der erste Ärger, ich musste meine digital Kamera abgeben. Noch eine Quittung bekommen und rein in den Laden. Zum Glück könnten Matthias und Sven ihre Kameras rein schmuggeln.

Auf die Vorband Black Daniel hatte ich mich nach kurzem MySpace hören eines ihrer Lieder, mit Sicherheit eine Single, gefreut. Aber ich muss wohl beim Vorhören völlig neben mir gestanden haben, da die Band der letzte Mist war. Mir würden viele böse Vergleiche einfallen, aber ich schweige das jetzt lieber mal tot.

Bei den Umbauten zur Kasabian Show liefen schöne 60s Hits, so wurde meine Stimmung wieder prächtig. Vielleicht hat ja auch Charlie Manson zu diesen Songs gemordet, wer weiß..?

Prächtig war auch die Laune von Sänger Tom Meighan, der sehr agil auf der Bühne rumhüpfte. Aber auch der Rest der Band stand dem in nichts nach. Gitarist Sergio Pizzorno sang auch kräftig mit, Chris Edwards am Bass und Schlagzeuger Ian Matthews trieben das Publikum an. Das Fehlen von Chris Karloff wird sich sicherlich bei späteren LPs bemerkbar machen, aber nicht bei diesem Konzert.
Ein langer Auftritt und eine ausgedehnte Zugabe ließen keine Wünsche offen. Alle Singles wurden gespielt, immerhin schon Zehn an der Zahl.

Am Anfang kam jedoch kurz Unruhe auf, da nach den ersten paar Bildern ein Security Matthias ausfindig gemacht hatte um seine Kamera zu beschlagnahmen. So ein Mist! Sven wurde zum Glück übersehen und hat sich hin und wieder getraut ein Foto zu machen.

Am Ende bekamen wir dann alle unsere Fotoapparate wieder, war aber schon eine sau blöde Aktion. Handys wurden zudem nicht einkassiert, was das ganze noch unnötiger machte…

And all those spies that strikes your head are clinging for your cam…

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At least the hair was perfect

The Rakes: Ten New Messages

Zehn neue Nachrichten von den Rakes auf ihrer zweiten LP. Zehn Songs, seriöse, nachdenklich, so wie Nachrichten eben sein müssen um ernst genommen zu werden. Aber war die erste Platte nicht auch schon ernst und nachdenklich? Klar, aber mit Schwung! Das fehlt dem neuen Album, um genau zu sein fehlt der Punk.

Unterhaltsames Gitarrengeplänkel und trockene Basslinien durchziehen die Songs. Eigentlich B-Seiten per excellence. Neun Songs geben sich in diesem Stil. Die einzige Ausnahme bildet “Suspicious Eyes”, ein heimtückischer Terroranschlag auf den guten Geschmack.

Somit wird etwas auf der Stelle getreten. Wenn die Stelle aber der Platz einer der besten britischen Bands im Moment ist, ist doch alles halb so schlimm. Na ja, kommerziell wird’s wohl wieder nichts. Es sollte aber auch mehr drin sein als 22 Grand. Also ein versöhnliches Ende im Großen und Ganzen.

Ich trinke jetzt einen Tee und lasse die Platte laufen…

…Let’s make the most of it

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Tippfehler

Evil Heat: Preview

Inie Disco ohne “d”…
“d” wie dummer Kommerz!

White Man in Hammersmith Palais

NME New Rave Tour: 22.02.07 - London

Im April wird das Hammersmith Palais abgerissen. Skandal, trotz aller Petitionen wird aus der Kultstätte ein Restaurant und Bürogebäude! Also schnell in den nächsten Flieger und zum letzten Konzert, das wirklich lohnt. Die Abschluss Show der NME New Rave Tour…

Nachdem der Gig eine Stunde vorverlegt wurde, machten wir uns erst einmal sorgen. Nur keine Band verpassen! Aber von der Anfahrt, über den Flug, bis zur Bus/Subway fahrt, alles lief wie am Schnürchen. In der Bahn stießen wir schon auf die ersten New Raver, die gut mit Laufbier ausgerüstet waren. Neid kam auf. Vor der Kultstätte angekommen, ging der Verkauf von Leuchtstäben und Knicklichtern los, ohne uns. Schnell rein. Ahhh, der Merchandise Stand, kaum schöne Shirts und das Tour Shirt war nur noch in den Größen L und aufwärts zu haben. Damit kann zwar gut zelten, aber sich nicht einkleiden und für die Wand wäre es dann doch etwas zu teuer…

Da es noch recht leer war, konnten wir sofort nach vorne an die Bühne. Zeit für die erste Band…

New Young Pony Club

Eine Band mir gerade einer Hand voll Songs, aber durch die Werbung schon ganz oben. Es wurden dann auch genau fünf Lieder gespielt, aber da Sängerin Tahita schon eine kleine Geschichtenerzählerin ist, war die Show immer noch verhältnismäßig lang. Die weiteren Bandmitglieder waren eher zurückhaltend, Andy an der Gitarre, Igor am Bass, die Keyboarderin Lou und Sarah am Schlagzeug.

Genau das richtige Konzert zum Start des Abends, gute Stimmung und das Publikum ging schon gut mit. Und es wurde noch aufs Bier werfen verzichtet, glück gehabt…

…I can spell what you can’t say

http://www.wearepony.com/
http://www.myspace.com/newyoungponyclub

The Sunshine Underground

Endlich, die beste Band 2006! Nach dem ich The Sunshine Underground letztes Jahr bei ihrem ersten Deutschland Konzert bei der British Music Week gesehen hatte, jetzt die zweite Gelegenheit diese sagenhafte Gruppe live zu erleben.

Frontmann Craig Wellington, Gitarrist Stuart Jones, am Bass Daley Smith und Drummer Matthew Gwilt, die als einzige eher unelektronische Band im Line Up der New Rave Tour standen, starteten gleich Richtig durch. Put You In Your Place als Opener in nur drei Minuten runtergespielt und fast das erste Bier in die Fresse bekommen. Ein Schock! Erstmal neu sammeln und etwas näher zur Bühne, weiter von der tobenden Mitte weg.
Langsam machte sich das Sound Design bemerkbar. Unglaublich, als wenn alle Instrumente auf Koks wären. Kein Vergleich zu der damaligen Berlin Show, aber auch sonst habe ich kaum ein Konzert erlebt, dass so ausgefeilt war. Ganz großes Kino!

Zum Abschluss wurde Raise The Alarm mit über 10 Minuten zum Highlite. Die am Anfang sehr vernachlässigte Kuhglocke würde teilweise sogar mit zwei Drumsticks ekstatisch geprügelt…

Nach dem Konzert wurde uns erst einmal Wasser von den Securities gereicht, klasse Service und auch bitter nötig.

http://www.thesunshineunderground.co.uk/
http://www.myspace.com/thesunshineunderground

CSS

Weiter im Programm mit CSS aus Brasilien, die Band die uns schon zweimal den heiß ersehnten Gig in Frankfurt verweigerte, mit meist dubiosen Ausreden.

Die fast Mädchenband bestehend aus Sängerin LovefoxXx (Richtig sexy, war mir vorher nie wirklich aufgefallen), Ana und Carolina an der Gitarre, Luiza die Keyboarderin, Bassistin Ira und Adriano mit Aufgaben an der Gitarre, am Schlagzeug und auch etwas Gesang.

Die Love Show des Abends, mit tollen Kostümen und allen Hits. Los ging es mit CSS Suxxx gemixt mit No Limit (2 Unlimited).
Eine sehr ausgeflippte Show, bei dem die Band mit extra viel Leuchtstäben beworfen wurde.

Leider war ich jetzt schon sau fertig und musste mich in der ersten Reihe etwas ausruhen…

ENTROU SUCRILHOS NO MEU OOOOLHOOOOO!

http://www.csshurts.com/
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Klaxons

Jetzt endlich die Band, für die sich hunderte kleiner Kids verkleidet haben. Ein Meer aus Neonfarben. Craig Wellington fragt: Are you ready to rave?
Strobolicht flutet Hammersmith, die Kids drehen durch…

Jamie Reynolds Sänger und Bassist, James Righton (a.k.a. The Cat) auch Sänger und Keyboarder, Simon Taylor-Davis (a.k.a. Captain Strobe) an der Gitarre und Steffan Halperin (a.k.a. Bellringer) der Schlagzeuger betreten die Bühne.
Klaxons spielen alles Material bis auf Its Not Over Yet in einem Gewitter aus Regenbogenlichtern, Nebel und hysterischen Fans. Eine solider Gig bei dem das Publikum der Star war.

Zum Abschluss wurden dann in bester “The Who Manier” zum letzten Lied Four Horsemen Of 2012 die Gitarren zerhauen…

Its Not Over Yet!

http://www.klaxons.net/
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Das Finale

Nach vier Shows von Gut bis Unglaublich war ich völlig vernichtet, obwohl noch eine ganze Nacht durch die Clubs ziehen vor mir lag…

Und dann passierte das hier:

(Das Video ist von der Bildqualität sogar noch besser, habe nur etwas runtergerechnet. Der Ton ist leider dumpf, da er direkt an den Bassboxen aufgenommen wurde. Und das alles nur mit Matthias Fotoapparat!)

L E G E N D Ä R

Ich wäre fast gestorben…

Nach dem ich wieder bei mir war, gab’s erst einmal einen Pitcher Wasser für lau. Und einen Überblick über das Geschehene…

Nach der Show hätte man den Laden ruhig gleich abreißen können, einen besseren Ausstand kann man sich nicht wünschen. Die Tour eines neuen Genres. Einer neuen Generation…

Trotzdem verbleibt die Trauer um eine Kultstätte!

Disco feeling on my mind

Intro Intim: 17.01.07 - Köln

Leider war ich letzte Woche nicht in Köln zum Ratatat Konzert. Mangels Mitfahrern wurde knapp drei Stunden vor der Abfahrt alles über den Haufen geworfen. Für die Zukunft: Calling all enthusiasts!
Daher ein kleiner Nachtrag aus dem Gebäude 9

Beim ersten Intro Intim des Jahres gab es mit den Pigeon Detectives und Shitdisco gleich zwei britische Top Acts zu sehen, zusätzlich spielten auch Lo-Fi-Fnk aus Schweden.

An- und Rückfahrt waren schön verregnet und wir alle leicht angeschlagen, was die normal immer sehr zügige und angenehme Fahrt etwas trübte. Als ich im Halbschlaf ein Lkw surreal in der mittleren Leitplanke verkeilt sah, war ich sehr froh, als ich später in der Nacht wieder zu Hause war und noch fein Musik hören konnte…

The Pigeon Detectives

Matt Bowman (Gesang), Oliver Main (Gitarre), Ryan Wilson (Gitarre), Dave Best (Bass) und Jimmi Naylor (Schlagzeug) aus Leeds starteten den Abend, und der ein oder andere Besucher der leider noch sehr leeren Halle war nur wegen ihnen gekommen. Daher war die Stimmung auch klasse. Trotzdem wollte ich noch etwas nachlegen und habe mich etwas gedopt…

Warum die Pigeon Detectives noch nicht der Hype sind, war mir vor und erstrecht nach dem Konzert nicht klar. Rock Hymnen! Bühnenpräsenz! Alles da! Die Singles “I Found Out” (ein interaktiver Hit!) und “Romantic Type” machen Tanzlaune.
Ich blicke schon erwartungsvoll in die Zukunft, in ca. zwei Monaten soll dann der erste Long Player erscheinen…
Leider hatte die Band kein Merchandise zu verkaufen. Keine Single für mich, was nicht nur mich etwas störte. Während ich mit dem größten Pigeon Detectives Fan, an diesem Abend klar der Fall, keinen Weg zur Band fand, mussten wir über selbige und die Welt reden. Bis es immer voller wurde. Der Großteil der Gäste, alles Studenten, kam nur für die nächste Band…

1-2-3-4

http://www.thepigeondetectives.com/
http://www.myspace.com/thepigeondetectives

LO-FI-FNK

LO-FI-FUCK sind Leo Drougge (Gesang, diverse Elektrogeräte) und August Hellsing (Rap, Drums). Wer der Dritte im Bunde auf dem Köln Gig war, keine Ahnung, hab ich nicht raus gefunden. In Paris habe ich eine Frau auf der Bühne gesehen, also wird wohl munter durch gewechselt…
Electro Sound ala Hot Chip, ich habe auch Daft Punk Vergleiche gehört, mit denen ich nix anfangen kann, das ist einfach eine andere Generation von Musik.
Ein lässiges Konzert, zu dem ich gar nicht so viel sagen kann. Ich bin in den ersten Reihen völlig abgedriftet.
Also ein paar Bilder mehr…

K-I-S-S-I-N-G-S-E-X-I-N-G-C-A-S-I-O-P-O-K-E-Y-O-U-M-E-I

http://www.lo-fi-fnk.com/
http://www.myspace.com/lofifnksweden

Shitdisco

Nun war es also soweit, ich konnte zum ersten Mal Shitdisco live sehen. Im Jahr zuvor hatte ich sie leider auf der British Music Week verpasst, auf der anderen Seite sind wir damals auch nicht zu Bahnhofseröffnungsopfern geworden…

Bevor es losging, musste ich erst einmal feststellen, dass sich eine Masse kleiner Asiatinnen um mich geschart hatte. Und um das noch zu toppen stand auf einmal Miss Stereo neben mir, meine Lieblings-DJane, weniger wegen ihrer musikalischen Künste wie jeder weiß…

Shitdisco aus Glasgow setzt sich aus Joel Stone (Bass, Synth Guitar, Vocals), Joe Reeves (Bass, Guitar, Vocals), Jan Lee (Bass, Keyboard, Backing Vox) und Darren Cullen (Weapons, alles klar) zusammen. Wobei hier jeder alles macht.
Inzwischen haben Shitdisco schon genug Songs um nicht stundenlang “one - two - you know what to do” zu spielen, denoch war das letzte Konzert auch das Kürzeste. Angekündigt war es natürlich als längstes.
Egal, ein super Gig bei dem wie wild getanzt und gehüpft wurde. Überall Leuchtstäbe aus dem Merchandise Sortiment der Band. New Rave ist angekommen! Eine richtige Reactor Party im Herzen der Deutz Industriehallen.

OK Go!

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LCD is playing at my house

LCD Soundsystem: Sound Of Silver

Mehr Tanz, weniger Punk! James Murphy’s zweiter LCD Soundsystem Long Player geht den gleichen Weg, wie letztes Jahr schon The Rapture mit ihrem.

In allen Belangen aufwendiger Produziert verbreitet “Sound Of Silver” eine ruhige und besonnen Stimmung, teilweise politisch oder auch nachdenklich.
Trotzdem sind nahe zu alle Songs Discokracher. Dance to the underground? Das war einmal! Diese Scheibe wird es ganz nach oben schaffen.

Die erste Single ist “North American Scum”, ein Hit im Stile von “Tribulations”. Hervorheben sollte man noch “Time To Get Away”, im ersten Eindruck vielleicht ungewohnt langsam, aber ein Tanztrack par excellence.
Auf Lieder wie “Movement”, immerhin einer der Songs, der den Durchbruch brachte, muss man vollkommen verzichten. Die Hektik ist verschwunden. Dafür bekommt man viele schöne Backing Vocals von Nancy Whang.

Schon jetzt eines der Alben 2007…

…wenn die Musik der Liebe Nahrung ist, spielt weiter, gebt mir volles Maß!

http://www.lcdsoundsystem.com/
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